Ein Wasserfilter hilft, die Wasserhärte zu reduzieren, und filtert Stoffe heraus, die den Geschmack und Geruch des Wassers beeinflussen können. Er entkalkt das Wasser jedoch nicht vollständig, sondern senkt die Wasserhärte in der Regel auf etwa 4 bis 5 °dH.
Die Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben. Sie können die Wasserhärte ganz einfach auf der Website Ihres Wasserversorgers nachschlagen. Suchen Sie dazu nach dem Namen Ihres Wasserversorgers und informieren Sie sich über die Wasserhärte an Ihrem Wohnort.
Es gibt außerdem verschiedene andere Websites, auf denen Sie die Wasserhärte nachschlagen können. Beachten Sie jedoch, dass einige dieser Websites kommerzielle Interessen verfolgen und den Eindruck vermitteln, dass Wasser ab 6 °dH bereits „ziemlich hart“ sei. Tatsächlich ist die Qualität des deutschen Trinkwassers hervorragend. Obwohl sie durch verschiedene Entwicklungen unter Druck steht, gehört sie nach wie vor zu den besten der Welt. In vielen Regionen Deutschlands ist die Verwendung eines Wasserfilters daher nicht zwingend erforderlich.
Wasser enthält jedoch weit mehr als nur Kalk. Auch Stoffe, die den Geschmack oder Geruch des Wassers beeinflussen, können sich auf den Geschmack des Kaffees auswirken. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Leitungswasser einen Beigeschmack hat oder beispielsweise nach Chlor riecht, kann ein Wasserfilter einen deutlichen Mehrwert bieten.
In Regionen mit hartem Wasser, in der Regel ab einer Wasserhärte von über 10 °dH, ist die Verwendung eines Wasserfilters empfehlenswert. Letztlich entscheiden Sie selbst, ob Sie einen Wasserfilter verwenden möchten. Wenn Sie sich gegen einen Wasserfilter entscheiden, sollten Sie Ihre Kaffeemaschine regelmäßig entkalken.
Denken Sie daran: Eine Tasse Kaffee besteht zu 98,9 % aus Wasser. Eine gute Wasserqualität ist daher entscheidend – sowohl für den bestmöglichen Kaffeegeschmack als auch für eine lange Lebensdauer Ihrer Kaffeemaschine.